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intranet/README.md
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2026-08-27 20:11:57 +02:00

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# Intranet lokal aufsetzen
# 0. Git installieren und Repository klonen
Bevor das Intranet lokal eingerichtet werden kann, muss Git installiert und das Repository heruntergeladen werden.
## Windows
Git for Windows kann direkt über `winget` installiert werden:
```powershell
winget install --id Git.Git -e --source winget
```
Alternativ kann **Git for Windows** über <https://git-scm.com/install/windows> heruntergeladen und installiert werden.
Nach der Installation PowerShell, Windows Terminal oder Git Bash neu öffnen und prüfen:
```bash
git --version
```
> Wird das Projekt anschließend mit Docker über WSL 2 verwendet, empfiehlt es sich, auch das Repository innerhalb des WSL-Dateisystems zu klonen, z. B. unter `~/src/intranet`.
### macOS
Falls Homebrew noch nicht installiert ist, die Installationsanleitung unter <https://brew.sh/> verwenden.
Git über Homebrew installieren:
```bash
brew install git
```
Danach prüfen:
```bash
git --version
```
## Git konfigurieren
Beim ersten Einrichten den eigenen Namen und die E-Mail-Adresse für Commits hinterlegen:
```bash
git config --global user.name "Vorname Nachname"
git config --global user.email "name@example.com"
```
## Repository klonen
### macOS / Linux / WSL
```bash
cd ~/Documents
git clone https://git.pelpino.de/NAK-Reinickendorf/intranet.git
cd intranet
```
### Windows
```powershell
cd $HOME\Documents
git clone https://git.pelpino.de/NAK-Reinickendorf/intranet.git
cd intranet
```
Beim Klonen über HTTPS können Benutzername und Personal Access Token abgefragt werden. Als Passwort wird in diesem Fall der **Token**, nicht das normale Account-Passwort verwendet.
## HTTPS-Zugangsdaten speichern
### macOS
```bash
git config --global credential.helper osxkeychain
```
Beim nächsten Zugriff einmal Benutzername und Token eingeben. Anschließend werden die Zugangsdaten im macOS-Schlüsselbund gespeichert.
### Windows
Git for Windows enthält den **Git Credential Manager**. Bei der ersten Authentifizierung können die Zugangsdaten darüber sicher gespeichert werden.
## Repository prüfen
```bash
git status
git remote -v
```
Das Remote Repository sollte auf folgende Adresse verweisen:
```text
https://git.pelpino.de/NAK-Reinickendorf/intranet.git
```
---
## 2. Docker installieren
### Windows + WSL 2 — empfohlen
PowerShell als Administrator:
```powershell
wsl --install -d Ubuntu-24.04
wsl --update
```
Windows neu starten und prüfen:
```powershell
wsl -l -v
```
Ubuntu muss mit **WSL-Version 2** laufen.
Falls `Ubuntu-24.04` über `wsl --install` nicht installiert werden kann, Ubuntu 24.04 alternativ über den Microsoft Store installieren.
Danach **Docker Desktop for Windows** installieren und das WSL-2-Backend verwenden.
In Docker Desktop:
```text
Settings → Resources → WSL Integration
```
Integration für Ubuntu aktivieren und in WSL testen:
```bash
docker --version
docker compose version
docker run --rm hello-world
```
> Docker Engine nicht zusätzlich innerhalb von WSL installieren, wenn Docker Desktop verwendet wird.
>
> Für bessere Dateisystem-Performance das Repository möglichst im WSL-Dateisystem ablegen, z. B. `~/src/intranet`, nicht unter `/mnt/c/...`.
---
### Linux — Ubuntu 24.04 LTS
**1. Konfliktierende Pakete entfernen**
```bash
sudo apt remove docker.io docker-compose docker-compose-v2 docker-doc docker-buildx podman-docker containerd runc
```
**2. Voraussetzungen installieren**
```bash
sudo apt update
sudo apt install ca-certificates curl -y
```
**3. Docker GPG-Key hinzufügen**
```bash
sudo install -m 0755 -d /etc/apt/keyrings
sudo curl -fsSL https://download.docker.com/linux/ubuntu/gpg \
-o /etc/apt/keyrings/docker.asc
sudo chmod a+r /etc/apt/keyrings/docker.asc
```
**4. Docker-Repository einrichten**
```bash
sudo tee /etc/apt/sources.list.d/docker.sources > /dev/null <<EOF2
Types: deb
URIs: https://download.docker.com/linux/ubuntu
Suites: $(. /etc/os-release && echo "${UBUNTU_CODENAME:-$VERSION_CODENAME}")
Components: stable
Architectures: $(dpkg --print-architecture)
Signed-By: /etc/apt/keyrings/docker.asc
EOF2
sudo apt update
```
**5. Docker Engine und Compose installieren**
```bash
sudo apt install docker-ce docker-ce-cli containerd.io docker-buildx-plugin docker-compose-plugin -y
```
**6. Docker aktivieren und testen**
```bash
sudo systemctl enable --now docker
sudo docker run --rm hello-world
docker compose version
```
**7. Optional: Docker ohne `sudo` verwenden**
```bash
sudo usermod -aG docker $USER
```
Danach ab- und wieder anmelden.
> **Debian 13:** Das Projekt funktioniert ebenfalls unter Debian. Dafür das Docker-Repository entsprechend auf `linux/debian` umstellen:
> <https://docs.docker.com/engine/install/debian/>
---
### macOS
1. **Docker Desktop for Mac** passend für Apple Silicon oder Intel installieren.
2. Docker Desktop starten.
3. Im Terminal testen:
```bash
docker --version
docker compose version
docker run --rm hello-world
```
Dokumentation:
<https://docs.docker.com/desktop/setup/install/mac-install/>
---
## 3. Lokale Docker-Konfiguration
Im Projektroot müssen folgende Dateien liegen:
```text
Dockerfile
docker-compose.yml
docker-compose.local.yml
web/
```
Die produktive `docker-compose.yml` wird lokal **nicht** verwendet. Dadurch werden insbesondere folgende Produktionsbestandteile nicht gestartet:
- `scheduler`
- `dokploy-network`
- Strato-SSH
- produktive Scheduler-Secrets
Die lokale Compose-Datei startet ausschließlich:
- `web`
- `db` (PostgreSQL 18 mit pgvector)
Sie verwendet denselben `Dockerfile` wie Produktion.
Der Web-Container ist lokal unter `127.0.0.1:8080` erreichbar. PostgreSQL wird für pgAdmin unter `127.0.0.1:5432` freigegeben.
Für die Datenbank wird das Image `pgvector/pgvector:pg18` verwendet, weil der Produktiv-Dump die PostgreSQL-Erweiterung `vector` benötigt.
PostgreSQL 18 verwendet für persistente Daten den Mount-Punkt:
```text
/var/lib/postgresql
```
Nicht verwenden:
```text
/var/lib/postgresql/data
```
Durch den Bind-Mount
```text
./web → /var/www/html
```
werden Änderungen an PHP, CSS und JavaScript ohne erneuten Image-Build sichtbar. Laufzeitdaten wie Profilbilder und Aushänge liegen weiterhin in lokalen Docker-Volumes.
---
## 4. Environment-Variablen anlegen
Im Projektroot eine `.env` anlegen:
```dotenv
# PostgreSQL
POSTGRES_VERSION=18
DB_NAME=intranet
DB_USER=intranet
DB_PASSWORD=local-dev-password
# Intranet
INTRANET_FQDN=localhost:8080
# Lokale Dummy-Werte für externe Dienste
SMTP_HOST=127.0.0.1
SMTP_PORT=1025
SMTP_USER=local
SMTP_PASSWORD=local
ADMIN_EMAIL=local@example.invalid
SMS_GATEWAY_URL=http://127.0.0.1:9
HA_BASE_URL=http://127.0.0.1:9
HA_TOKEN=local
OPENWEATHER_API_KEY=local
```
Die `.env` darf keine produktiven Secrets enthalten und sollte nicht ins Repository committed werden.
### PostgreSQL-Version prüfen
Lokal sollte möglichst dieselbe PostgreSQL-Major-Version wie in Produktion verwendet werden. Wir verwenden **PostgreSQL 18**.
---
## 5. Produktivdatenbank mit pgAdmin sichern
In pgAdmin:
1. Produktivserver öffnen.
2. Unter **Databases** die Intranet-Datenbank rechtsklicken.
3. **Backup…** auswählen.
4. Datei außerhalb des Repositorys speichern, z. B. `intranet.dump`.
5. **Format: Custom** wählen.
6. Unter **Data Options → Do not save**:
- **Owner: Yes**
- **Privileges: Yes**
7. **Include CREATE DATABASE statement: No** lassen.
8. **Backup** starten.
Wenn pgAdmin im Browser auf einem entfernten Server läuft, wird die Backup-Datei serverseitig gespeichert. Sie kann anschließend über **Tools → Storage Manager** heruntergeladen werden.
> Der Dump enthält Produktivdaten. Nicht committen, weitergeben oder in ungeschützten Cloud-Ordnern speichern.
---
## 6. Lokale Datenbank starten
Im Projektroot:
```bash
docker compose -f docker-compose.local.yml up -d db
```
Status prüfen:
```bash
docker compose -f docker-compose.local.yml ps
```
Der Datenbank-Container sollte nach einigen Sekunden den Status `healthy` anzeigen.
Optional kann geprüft werden, ob pgvector verfügbar ist:
```bash
docker exec -it intranet-local-db-1 psql -U intranet -d intranet -c "CREATE EXTENSION IF NOT EXISTS vector;"
```
---
## 7. Dump mit pgAdmin importieren
In pgAdmin einen neuen Server registrieren:
```text
Host: localhost
Port: 5432
Maintenance database: intranet
Username: intranet
Password: local-dev-password
```
Die Werte müssen den Angaben in `.env` entsprechen.
Danach:
1. Lokale Datenbank `intranet` rechtsklicken.
2. **Restore…** auswählen.
3. **Format: Custom or tar** wählen.
4. `intranet.dump` auswählen.
5. Unter **Data Options → Do not save**:
- **Owner: Yes**
- **Privileges: Yes**
6. **Include CREATE DATABASE statement: No**.
7. **Clean before restore: No** beim ersten Import.
8. **Restore** starten.
Der Restore sollte ohne Fehler zur fehlenden Extension `vector` durchlaufen. Falls `pg_restore` mit `extension "vector" is not available` abbricht, prüfen, ob in `docker-compose.local.yml` tatsächlich `pgvector/pgvector:pg18` verwendet wird.
Soll die lokale Datenbank später vollständig durch einen neuen Dump ersetzt werden, kann das lokale Setup zurückgesetzt werden:
```bash
docker compose -f docker-compose.local.yml down -v
docker compose -f docker-compose.local.yml up -d db
```
Danach den Dump erneut importieren.
> **Achtung:** `down -v` löscht nicht nur PostgreSQL, sondern auch alle übrigen lokalen Intranet-Volumes, z. B. Profilbilder, Aushänge und andere Laufzeitdaten. Nur verwenden, wenn diese Daten bewusst verworfen werden sollen.
---
## 8. Intranet starten
```bash
docker compose -f docker-compose.local.yml up -d --build
```
Status prüfen:
```bash
docker compose -f docker-compose.local.yml ps
```
Aufrufen:
<http://localhost:8080>
Die Benutzer aus dem importierten Dump können anschließend für den Login verwendet werden.
Die lokale Compose-Datei setzt `session.cookie_secure=0`, da lokal HTTP statt HTTPS verwendet wird.
---
## Entwicklung
### Status prüfen
```bash
docker compose -f docker-compose.local.yml ps
```
### Web-Logs anzeigen
```bash
docker compose -f docker-compose.local.yml logs -f web
```
### Datenbank-Logs anzeigen
```bash
docker compose -f docker-compose.local.yml logs -f db
```
### Änderungen an PHP, CSS und JavaScript
Änderungen unter `web/` werden durch den Bind-Mount direkt in den laufenden Container übernommen. Ein Rebuild ist normalerweise nicht notwendig.
Nach dem Speichern reicht in der Regel ein Reload im Browser.
### Änderungen am Dockerfile
Nach Änderungen am `Dockerfile` neu bauen:
```bash
docker compose -f docker-compose.local.yml up -d --build
```
### Stoppen
```bash
docker compose -f docker-compose.local.yml down
```
Die Docker-Volumes bleiben dabei erhalten.
### Komplett zurücksetzen
```bash
docker compose -f docker-compose.local.yml down -v
```
> **Achtung:** Dabei werden alle lokalen Docker-Volumes des Projekts gelöscht, einschließlich der lokalen PostgreSQL-Datenbank.